Was No-Angel Nadja Benaissa vorgeworfen wird, dürfte allen aus den Medien bekannt sein. Die 26 Jährige saß 10 Tage im Frankfurter Frauengefängnis in Untersuchungshaft. Vorgeworfen wird ihr, dass sie in den Jahren 2004 und 2006 ungeschützten Geschlechtsverkehr mit drei Personen, wissend dass sie HIV positiv ist, gehabt haben soll. Die Ermittlungen laufen und sollte der Tatverdacht bewiesen werden drohen ihr zwischen sechs Monaten und bis zu zehn Jahren Haft. Sollte sich diese Beschuldigung bestätigen bleibt die Frage, wie man mit einem solchen Gewissen leben kann. Auf Verständnis der Außenwelt wird das No-Angel nicht hoffen können.
Es ist allerdings nicht Frau Benaissas verdienst allein, dass Aids wieder einen Platz höher auf der Liste der heißesten Diskussionsthemen gerutscht ist. Immerhin sorgte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ebenfall kürzlich für schockierende Nachrichten. Wo es 2006 noch hieß der Vatikan würde nach Angaben eines Kurienkardinal
s HIV-Infizierten den Gebrauch von Präservativen erlauben wollen, lies der Papst bei seinem letzten Besuch in Afrika im März diesem Jahres verlauten, dass Kondome das Aids Problem statt lindern nur verschlimmern würden. Die Lösung liege vielmehr in einem "spirituellen und menschlichen Erwachen". Ist so eine Aussage auf einem Kontinent, auf dem bereits 17 Millionen Menschen an Aids gestorben und 67% der an AIDS-Infizierten beheimatet sind zu verantworten? Meiner Meinung nach nicht wirklich ein gekonnter Beitrag zur AIDS-Bekämpfung. Papst Benedikt weiß sehr wohl, was die Problematik AIDS mit sich führt und trotzdem propagiert er Kondome als Verschlimmerung auf dem schwarzen Kontinent, auf dem der Mangel an Aufklärung und Vorsorgemaßnahmen unumstritten ist. Vielleicht hätte er sich vorher überlegen sollen, dass Predigten über Liebe, Treue und Enthaltsamkeit in einem Land indem Frauen nicht mehr Wert sind als 3 Kamele nicht wirklich von großer Überzeugung dienen.
Bleibt die Frage offen, ob beide Situationen etwas gemeinsam haben. Böse Zungen behauptet, dass der Papst nichts anderes getan hätte als zum Mord aufgerufen. Oder wollte er (wenn es auch etwas Realitätsfern klingt) nur durch fragwürdige Art, die Welt etwas verbessern?
Viel wird auch diskutiert, ob die Justiz im Fall Benaissa zu hart reagiert. Die Deutsche AIDS-Hilfe kritisiert die Verhaftung und fordert Benaissa sofort frei zu lassen, da die Sexualpartner immernoch eine Mitverantwortung tragen. Oder hat sie eben wissentlich unschuldige zum früheren Tod verurteilt? Hier haben wir nun also zwei Sündenböcke und ein bestehendes Problemthema. Wer trägt die großere Schuld? Sind die Fälle zu vergleichen? Und war Aids vor den beiden Fällen weniger präsent? Wie auch immer. Auf eure Meinungen bin ich gespannt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Angst vor Aids in jedem Hinterkopf verankert ist. Außerdem sollte so vielen wie möglich bewusst sein, dass der Vatikan nicht ernstzunehmen ist, wenn er mal wieder behauptet, Kondome hätten Löcher durch die die kleinen Viren schlüpfen können. Aber eben diese Aussage passt leider genau in die Sexualmoral der Katholischen Kirche.
Es ist allerdings nicht Frau Benaissas verdienst allein, dass Aids wieder einen Platz höher auf der Liste der heißesten Diskussionsthemen gerutscht ist. Immerhin sorgte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche ebenfall kürzlich für schockierende Nachrichten. Wo es 2006 noch hieß der Vatikan würde nach Angaben eines Kurienkardinal
s HIV-Infizierten den Gebrauch von Präservativen erlauben wollen, lies der Papst bei seinem letzten Besuch in Afrika im März diesem Jahres verlauten, dass Kondome das Aids Problem statt lindern nur verschlimmern würden. Die Lösung liege vielmehr in einem "spirituellen und menschlichen Erwachen". Ist so eine Aussage auf einem Kontinent, auf dem bereits 17 Millionen Menschen an Aids gestorben und 67% der an AIDS-Infizierten beheimatet sind zu verantworten? Meiner Meinung nach nicht wirklich ein gekonnter Beitrag zur AIDS-Bekämpfung. Papst Benedikt weiß sehr wohl, was die Problematik AIDS mit sich führt und trotzdem propagiert er Kondome als Verschlimmerung auf dem schwarzen Kontinent, auf dem der Mangel an Aufklärung und Vorsorgemaßnahmen unumstritten ist. Vielleicht hätte er sich vorher überlegen sollen, dass Predigten über Liebe, Treue und Enthaltsamkeit in einem Land indem Frauen nicht mehr Wert sind als 3 Kamele nicht wirklich von großer Überzeugung dienen. Bleibt die Frage offen, ob beide Situationen etwas gemeinsam haben. Böse Zungen behauptet, dass der Papst nichts anderes getan hätte als zum Mord aufgerufen. Oder wollte er (wenn es auch etwas Realitätsfern klingt) nur durch fragwürdige Art, die Welt etwas verbessern?
Viel wird auch diskutiert, ob die Justiz im Fall Benaissa zu hart reagiert. Die Deutsche AIDS-Hilfe kritisiert die Verhaftung und fordert Benaissa sofort frei zu lassen, da die Sexualpartner immernoch eine Mitverantwortung tragen. Oder hat sie eben wissentlich unschuldige zum früheren Tod verurteilt? Hier haben wir nun also zwei Sündenböcke und ein bestehendes Problemthema. Wer trägt die großere Schuld? Sind die Fälle zu vergleichen? Und war Aids vor den beiden Fällen weniger präsent? Wie auch immer. Auf eure Meinungen bin ich gespannt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Angst vor Aids in jedem Hinterkopf verankert ist. Außerdem sollte so vielen wie möglich bewusst sein, dass der Vatikan nicht ernstzunehmen ist, wenn er mal wieder behauptet, Kondome hätten Löcher durch die die kleinen Viren schlüpfen können. Aber eben diese Aussage passt leider genau in die Sexualmoral der Katholischen Kirche.






